Der größte Wunsch von vielen Therapeuten und MedizinerInnen ist es, anderen Menschen mit mehr Leichtigkeit zu helfen und davon gut leben zu können.

Sie lieben es Menschen zu berühren. Sie wissen, dass sie erstklassige Arbeit leisten, arbeiten sehr viel und stellen dabei fest, dass es immer kraftaufwendiger wird. Am Ende des Monats bleibt dann meist auch noch zu wenig Zeit oder Geld übrig.

Mit zunehmendem Alter schleicht sich die Frage ein, wie lange kann ich noch so weiterarbeiten?

Darum erzähle ich dir heute, in diesem Blogartikel, aus meinen Erfahrungen, über welche 5 goldenen Regeln, du einmal nachdenken solltest, um mit weniger Kraftaufwand und mehr Leichtigkeit, in deiner Praxis helfen zu können.

1. Lerne Nein zu sagen und Grenzen zu setzen 

Sehr viel Kraftaufwand kommt daher, dass du versuchst es deinen Patienten recht zu machen, dann keine Grenzen setzt und nicht nein sagen kannst. 
Schreiben dir deine Patienten am Sonntag Mails und du antwortest sofort, obwohl du gerade einen Familienausflug machst? Keine gute Idee! Immer wenn du merkst, dass sich etwas nicht richtig anfühlt und es dir dabei nicht gut geht, hast du deine eigenen Bedürfnisse nicht beachtet und das verursacht Stress und Kraftaufwand.
Die Patienten, die dich wirklich mögen und wertschätzen, werden dir sogar zu einem „Nein“ gratulieren, weil ihnen dein Wohlbefinden am Herzen liegt.

2. Bringe deine Patienten noch mehr in die Eigenverantwortung

Versuchst du deinen Patienten ihre Last von den Schultern zu nehmen? Da bist du nicht alleine! Wenn du ein sensibler und emphatischer Mensch bist, dann kennst du diese Situation mit Sicherheit.
Früher habe ich auch versucht, jedem Patienten alles abzunehmen und ihn „zu retten“. Gerade bei schweren Krankheiten oder wenn der Leidensdruck sehr hoch war.

Schau, dass du dir immer die Zeit nimmst, um für dich zu prüfen, ob du dir gerade Verantwortung von deinem Patienten aufgeladen hast, was gar nicht deine ist.
Sollte das passieren, dann führe deinen Patienten liebevoll in seine Eigenverantwortung.
Du kannst nicht den Weg und den Lernprozess für deine Patienten übernehmen. Du kannst sie aber an die Hand nehmen und sie auf den richtigen Weg bringen.

Und schon hast du mehr Leichtigkeit und weniger Kraftaufwand.

3. Verlagere deinen Fokus auf Qualität anstatt Quantität

Strengst du dich vielleicht mehr an, als es sein müsste?

Willst du für jedes Problem eine Lösung anbieten, weil du dich sonst sorgst nicht genügend Patienten zu haben?
Statt drei neue Problemstellungen behandeln zu wollen, konzentriere dich nur auf eine. 
Statt ständig neue Patienten für das „übliche Honorar“ zu behandeln, konzentriere dich auf weniger Patienten, schaffe mehr Wert und verlange DEIN Honorar.

Häufig kannst du deine Behandlungsziele mit mehr Leichtigkeit erreichen, als du vielleicht denkst. Du setzt weniger Kraftaufwand ein, aber dafür genau dort, wo es notwendig ist und den größten Effekt erzielt. Das Geheimnis liegt im Fokus! Probiere es mal aus!

4. Sei dir deiner Selbst bewusst

Einer der größten Kraftfresser ist die Angst, nicht gut genug zu sein. 
Versuchst du deshalb immer alles perfekt zu machen? Wenn ja, dann wird es klarer, was den Kraftaufwand mit verursacht. Ersetze das Ziel, alles perfekt machen zu wollen lieber damit, glückliche Patienten zu haben. Höchstwahrscheinlich sind deine Patienten mit viel weniger zufrieden, als das was du als „perfekt“ erachtest. 
Konzentriere dich auf die wichtigen 20% mit denen du 80% der Ergebnisse erzielst, um mehr glückliche Patienten zu haben.

Sei lieber emphatisch und authentisch, statt „perfekt“! 
Das Richtige ist grundsätzlich alles, was dich und deinen Patienten weiterbringt, um auf deine Art mit mehr Leichtigkeit, glücklich und erfolgreich zu sein.

Dein Wert als Therapeut, definiert sich nicht über deine „perfekten“ Therapien. Du tust, was du tust, aus Freude und Begeisterung im Bewusstsein deiner Selbst. Traue deinen Patienten zu, dass sie selbst, die besten Spezialisten für ihre Gesundheit sind.

Deine Aufgabe ist es, den richtigen Rahmen und die Voraussetzungen zu schaffen, damit dein Patient sich selbst „heilen“ kann. Du musst niemandem etwas beweisen – vor allem nicht dir selbst! Und wenn du das erkannt hast, wirst du merken, wie viel mehr Leichtigkeit es dir gibt und du so noch besser helfen kannst.

„Das größte Denkmal eines Therapeuten, steht in den Herzen seiner glücklichen Patienten.“ Christian Jäger

5. Sorge für eine wirkliche „Transformation“ bei deinen Patienten

Es geht weniger um die Zeit, die du für deine Patienten aufbringst, als vielmehr um die Transformation welche du für sie ermöglichst.

Die Transformation eines Patienten findet immer in seinem Alltag zwischen den Behandlungen statt. Was bedeutet das?

Wenn Patienten mit einem „Problem“ zu dir kommen, leiden sie unter einem eingeschränkten Blickwinkel. Im Fachjargon nennt man das „stressbedingte Fokussierung“.

Die Folge ist, dass sie all ihre Erwartungen, auf deine Behandlungen setzten, anstatt diese als Basis für die eigene Umsetzung im Alltag, eigenverantwortlich zu nutzen. Anders ausgedrückt, es geht um die „Compliance“. (Der Bereitschaft eines Patienten zur aktiven Mitwirkung an therapeutischen Maßnahmen.)

Wenn es dir jedoch gelingt, deine Patienten an die Hand zu nehmen, dass sie selber mit Klarheit zu neuen Lösungen kommen, werden sie lernen neue Entscheidungen für sich zu treffen.  

Diese Entscheidungen werden es ihnen ermöglichen, entspannt zielführend zu handeln – egal bei welchem Alltagsproblem und dir jede Menge Kraftaufwand ersparen.

Möchtest du gerne mehr darüber erfahren, wie du mit weniger Kraftaufwand helfen kannst, schnelle und nachhaltige Ergebnisse mit deinen Patienten zu erzielen?

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Alles Liebe Christian und Jana